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Neben VAMOS CRIANÇA unterstützen wir zur Zeit . . .

NINHO – Prostituierten-Initiative in Bacabal

In der Initiative haben sich in Bacabal (Maranhão, Nordostbrasilien) jüngere und ältere Frauen zusammengeschlossen, um den Ausstieg aus dem Prostitiertenmilieu zu versuchen und ihre Lebenssituation durch Schul- und Ausbildungsmaßnahmen zu verbessern.

VAMOS! hat sich an der Einrichtung eines Treffpunktzentrums in der Stadtrandsiedlung Novo Bacabal beteiligt und verschiedene Kurse zur kunsthandwerklichen Ausbildung der Frauen finanziert. Außerdem wird NINHO über VAMOS! bei Vorbereitung und Durchführung partizipativer Auswertungs- und Planungsprozesse beraten und begleitet.


Unidos Venceremos – Mobilisierende Gemeinwesenarbeit am Stadtrand von Bacabal

Zum Alltag des Stadtteils Novo-Bacabal gehören Hunger, Alkohol- und Drogenmißbrauch, physische und sexuelle Gewalt, hohe Schwangerschaftsraten Jugendlicher – all das direkte Auswirkungen von Marginalisierung, Zersplitterung und Entmutigung der Familien, die hier leben. Wie kann man unter diesen Bedingungen mit den Betroffenen Veränderungen in Gang setzen, die neue Lebens- und Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen?

Nach informellen Hausbesuchen werden im Juni 2001 die Bewohner von Novo-Bacabal zu einem ersten Treffen eingeladen: unter freiem Himmel versammeln sich etwa 35 Männer und Frauen, Jugendliche und Kinder. Ihre Erwartungshaltung: da kommen Leute von der Regierung oder von der Kirche, Politiker oder Missionare, die unsere Probleme lösen werden.

Sie sind überrascht, als sie merken, dass es bei diesen Treffen, die von da an wöchentlich stattfinden, darum geht, im Dialog und gegenseitigem Zuhören die eigenen Kräfte und Fähigkeiten zu entdecken und zu stärken und damit die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass sie ihre Geschichte und die ihres Stadtteils als ihre Aufgabe erkennen und in die eigenen Hände nehmen.


STELL DIR DEN STADTTEIL NOVO BACABAL VOR,

IN DEM ALLE FAMILIEN GUT LEBEN KÖNNEN,

OHNE MISERE UND LEID. DAS HÖRT SICH UNMÖGLICH

AN, IST ES ABER NICHT. ES HÄNGT VON UNS AB!


Unidos Venceremos – Gemeinsam werden wir gewinnen

Aus den regelmäßigen Treffen geht die Stadtteilgruppe UNIDOS VENCEREMUS hervor. Sie ist heute zu einem Ort geworden, wo die einfachen Leute – unabhängig von Rasse, Geschlecht, Alter und Religion – das Sprechen lernen und vor allem: gehört werden. Ihre Mitglieder erzählen stolz von den kleinen ‚Siegen‘, die sie im Laufe der Jahre als Früchte ihrer Initiative feiern konnten:

  • Haupt- und ehrenamtliche Gesundheitshelfer arbeiten im Stadtteil, beraten die Familien und kümmern sich vor allem um Säuglinge und Kleinkinder.
  • Die Straßen von Novo-Bacabal sind zwar noch immer nicht alle asphaltiert, aber sie haben zumindest schon eine Schotterdecke bekommen.
  • Ein einfaches Gemeinschaftszentrum – Centro Comunitario Paulo Freire – wurde errichtet, wo heute u.a. das Projekt VAMOS! CRIANÇA arbeitet.

Maria de Socorro sagt: „Es ist ein gutes Gefühl, wenn ich sagen kann: Ich gehöre zur Gruppe UNIDOS VENCEREMOS. Seit ich da mitmache, fühle ich mich als Mensch!“


MST – Bewegung der Landlosen

Die Bewegung gehört heute zu den stärksten Oppositionsbewegungen Südamerikas und setzt sich in Brasilien für Landverteilung, integrierte Agrarreform und eine gerechtere Gesellschaft ein. Über VAMOS! konnte die Bewegung im Bundesstaat Maranhão in den Bereichen Ausbildung und Rechtsberatung untzerstützt werden.


Trinkwasserversorgung in Dürregebieten im Bundesstaat Maranhão

In Kooperation mit der CARITAS des brasilianischen Bundesstaates Maranhão konnte VAMOS! den Bau von Zisternen zur Regenwasserspeicherung finanzieren. Der Prozess der Gemeindemobilisierung zum Bau der Zisternen hat für die Dorfbewohner nicht nur eine Verbesserung der Wasserversorgung, sondern auch ein Zuwachs an Selbst- und Gemeinschaftsbewusstsein erbracht.


Regionale Förderprojekte in Deutschland

In verschiedenen sozialen Brennpunkten der Region um die Großstadt Dortmund konnte VAMOS! zum Beispiel Obdachlosen- und Selbsthilfeinitiativen unterstützen und durch gezielte Einzelfallhilfe auch zur Selbstorganisation Betroffener beitragen.

 

Zum Beispiel folgendes Projekt:

Eine Obdachloseninitiative in Herne mit angeschlossener Suppenküche, Kleiderkammer und medizinischer Betreuung. Horst Langer, Franziskaner, leitet dieses erfolgreiche Projekt. Darüber hinaus gibt es eine intensive Mitarbeit der Bewohner dieses sozialen Brennpunktes. Jugendliche, die die Berufsschule besuchen, erhalten durch Horst Langer zusätzlich begleitenden Stützunterricht.


 

 

 

In der Vergangenheit wurde unterstützt . . .

  • Schulausbildung für Kinder aus sozialschwachen Familien am Stadtrand von Bacabal-Nordostbrasilien
  • Streetworker-Projekt mit Obdachlosen in São Paulo – Brasilien
  • Caju-Verarbeitungs-Projekt mit Jugendlichen in Pau d’Arco, im nordostbrasilianischen Bundesstaat Piauí
  • Gesundheits- und Kinderpastoral in Bacabal-Nordostbrasilien